Gicht

Menschen mit Gicht sind in ihrer Grundhaltung sehr sensible und verletzbare Menschen. Im Außen zeigen diese sich meist sehr stark und machtvoll, um ihre Minderwertigkeitsgefühle zu verstecken. Menschen mit Gicht haben von sich selbst ein sehr negatives Bild und fühlen sich nicht gut genug und sehen sich eher als etwas Schlechtes, nicht liebenswertes. Sie kritisieren und verurteilen bei ihrem Umfeld all das, was sie bei sich selbst vermissen. Macht und kraftvolles durchsetzen im Leben.

Der Zwiespalt, zwischen dem Innen (Minderwertigkeit und Schlechtigkeit) und Außen (Macht und Stärke zeigen) bringt diese Menschen in einen immerwährenden Konflikt, auch in Bezug der Kommunikation, da sie nicht über das sprechen, was in ihnen vorgeht. Sie kapseln sich immer mehr ab, da sie der festen Überzeugung sind, dass sie sich nicht offen zeigen und kommunizieren dürfen. Durch ihre Minderwertigkeitsgefühle kennen sie selbst auch keine Freude am Leben und halten krampfhaft an dem fest was sie haben bis sie buchstäblich nichts mehr greifen können. Meist flüchten sich diese Menschen auch in eine Sucht, weil so das Leben leichter zu ertragen ist.

Als junge Erwachsene kannte ich jemanden, der an Gicht erkrannkt war. Er hatte eine dominante Ehefrau, die mit den Kindern mehr bei den Eltern war als zu hause. Der Mann konnte sich nicht dagegen wehren. Und so machte er gute Miene zum bösen Spiel. Er hatte nach außen immer den Starken gespielt, wie es in ihm drinnen aussah, hatte er hinter eine Maske versteckt. Sein Leidensweg hat sich über viele Jahre hingezogen. Dann kamen die Schmerzen und mit den Schmerzen kam der Alkohol. Bis sein Leben ein trauriges Ende fand.

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