Auszug aus meinem neuen Buch, das noch in Arbeit ist und die Themenbereiche meiner Arbeit abbildet.

Die Chakra-Lehre entstammt dem ältesten System zur Entwicklung des ganzen Menschen – dem Yoga. Yoga stammt aus Indien, bei dem es darum geht, Körper und Geist durch Meditation zu beherrschen. Die Yoga-Lehre ist ca. 5.000 Jahre alt. Oberstes Ziel des Yoga ist die Befreiung von Leiden und die Vereinigung mit dem göttlichen Selbst.

Auch wenn die Chakra-Lehre aus den Überlieferungen innerhalb der Yogatradition stammt, ist sie doch auch in anderen Kulturen beheimatet. Erste Hinweise finden sich in den Veden. Veden sind religiöse Schriften der Inder, die ca. 3.000 Jahre alt sind. In besonders esoterischen Teilen der Veden, die um 500 v. Chr. verfasst wurden, tauchen bereits konkrete Hinweise zur Aktivierung der Chakren auf.

Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad, Kreis oder Lotus. In den alten Schriften können wir nachlesen, dass es 88.000 Chakras geben soll. Chakras sind die Energiezentren im menschlichen Körper. Der Ursprung liegt im feinstofflichen Energie­­system des Menschen und durchdringt auch den physischen Körper. Diese Energiezentren oder Energiekegel sind Hauptenergiepunkte, die unser Geist- und Seelenleben stark beeinflussen. Jedes Chakra vertritt einen bestimmten Lebensbereich bzw. Thema. Alles was sich in Bezug auf diesen Lebensbereich auf der Ebene der Gedanken, Wünsche, Gefühle und Handlungen abspielt, hat sein Gegenstück in den Chakren.

Es ist möglich, körperliche und seelische Blockaden über die Chakren auflösen. Diese sind direkt mit dem endokrinen Drüsensystem verbunden, welches unseren Hormonhaushalt und das Gleichgewicht des Stoffwechsels reguliert.

Da Chakren nicht mit logischer Intelligenz zur erfassen sind, ich es sehr schwer zu erklären, was ein Chakra ist.  Erst wenn wir erfahren, welche Auswirkungen es auf unser Leben hat, wenn ein Chakra nicht richtig funktioniert, können wir die Kraft, die uns hier umgibt, erkennen.

Chakren sind so etwas wie „Organe“ im Energiefeld des Menschen. Ihre hauptsächliche Aufgabe ist, Energie zu transformieren.

Immer wieder können wir von offenen und geschlossenen Chakren hören. Ein offenes und somit richtig funktionierendes Chakra hat die Eigenschaft, Energie von außen aufzunehmen und sie an Organe, Geist und Seele zu verteilen. Umso besser dieser Austausch funktioniert, umso zufriedener, glücklicher, gesünder und erfolgreicher sind Sie als Person.

Unsere Leistungsgesellschaft, Lebensweisen, Hektik, Stress, Reizüberflutung, ungelöste Konflikte und emotionaler Druck führen jedoch dazu, dass unsere Chakren nicht richtig funktionieren können und sich feinstoffliche Verunreinigungen absetzen können. Sie beeinträchtigen die Funktion erheblich und führen sogar zur Blockade.  Diese Blockaden sind die Ursache dafür, dass Körper, Geist und Seele nicht mehr im Einklang sind, vom universellen Lebensstrom abgeschnitten werden und „verkümmern“.

Wenn wir von Chakras sprechen, beziehen wir uns im Normalfall auf die 7 Hauptchakren. Es gibt allerdings noch weitere Chakras, zum Beispiel in den Handinnenflächen oder auf den Fußsohlen. Diese kleineren Chakren liegen auf den Meridianlinien des Körpers wo sich auch die Akupunkturpunkte befinden. Die 7 Hauptchakren korrespondieren jeweils mit einer bestimmten Energieschicht unserer Aura. Nach der 7. Ebene ist noch nicht Schluss, sondern es befinden sich dort noch weitere hohe spirituelle Schichten mit ihren entsprechenden Energiezentren.

Chakras sind sehr empfindliche Energiezentren, oder eben Organe, die äußerst sensitiv auf äußere Einflüsse wie Umwelt und Mitmenschen, sowie innere Einflüsse reagieren. Der Zustand der Chakren, ob nun offen, geschlossen, verschmutz, klein oder groß – sagt viel über den Charakter und den gesundheitlichen Zustand eines Menschen aus. Wenn Menschen sich verändern, zum Beispiel traurig oder wütend sind, verändern sich auch ihre Chakras. Wer an spiritueller Entwicklung interessiert ist, wird einen Ausgleich seiner Chakren anstreben – wer das erreicht wird eine äußerst ausgeglichene Person sein, wobei ein ständiges „an-sich-arbeiten“ gefragt ist, da der schlechte Zustand der Chakren bei entsprechender Lebensführung schnell wieder hergestellt ist.  Man kann sich nicht einfach die Chakren ausgleichen oder reinigen lassen, und dann denken man müsste Selbst nichts mehr tun. Es heißt ja schließlich Energie-Arbeit.

Da die Chakren, wie wir gleich sehen werden, auch im Gleichklang der C-Dur-Tonleiter schwingen, ist es auch hilfreich, wenn wir z.B. singen, denn die Frequenzen der einzelnen Töne haben auch wieder eine Auswirkung auf unser Energiesystem.

Sicher haben Sie auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie, wenn Sie »nicht in Stimmung sind« auch nicht wirklich singen können. Wir singen, wenn wir »gut drauf sind«. Zum Ausgleich der einzelnen Chakren genügt es jedoch, sich ausschließlich auf einen bestimmten Ton einzuschwingen, der dem Chakra zugeordnet ist, das bei Ihnen persönlich nicht im Einklang ist. Welches Chakra nicht richtig »arbeitet« sehen Sie an den Körpersymptomen, die sich bei Ihnen zeigen.

Einen Ausgleich der Chakren kann man auch durch das Tragen von Kleidung in den entsprechenden Farben erreichen. Aber auch sogenannte Klangmassagen sind eine hervorragende Möglichkeit, die Chakren wieder in Harmonie zu bringen.

Wurzel-Chakra (1)           DO

Es befindet sich an der Basis des Rückgrates. Es verbindet uns mit der Kraft der Erde. Über das Wurzel-Chakra können wir wieder mehr Lebensenergie aufnehmen, sich mit den Kräften der Natur verbinden und somit wieder Vertrauen in das Leben bekommen. Es fördert auch das innere Gleichgewicht. Wenn es blockiert ist, enthält dieses Chakra Angst und den Kampf/Flucht-Mechanismus. Im emotionalen Bereich sind hier die Sicherheit durch die Familie und in Gruppen zu nennen, mit beiden Beinen im Leben zu stehen sowie die Gerechtigkeit und Ordnung in Gesellschaft und Familie.

Zuordnung der Organe: Trägersysteme des physischen Körpers wie Knochen und Muskeln, Nebennieren, Nebennierenrinde, Steißbein, Beine, Füße, Kapillarsysteme, Haare, Blut. Das Wurzel-Chakra steht im Zusammenhang mit der Wirbelsäule, Skelett, Knochen, Beine, der Sexualität, dem Überleben, der Stärke, des Verwurzelt Seins und dem Zellaufbau.

Blocken im Wurzel-Chakra weißen folgende Symptome hin: Ischias-Probleme, Hämorriden, Knochener­krankungen, Krampf­adern, Osteoporose, Kreuz­/Rückenschmerzen, Darmprobleme, schlechte Verdauung, kalte Hände und Füße, leicht frieren, erschöpft und energielos, bei Problemen schnell und leicht den Boden unter den Füßen verlieren, Zukunfts- oder Existenzängste, etc..

Es klingt mit der Note „C“ und wird als Farbe „Rot“ wahrgenommen.

Sakral-Chakra (2)            RE

Das Sakral-Chakra liegt oberhalb der Geschlechtsorgane in der Kreuzbein­gegend. Es ist mit den Eierstöcken und Hoden sowie der Keimdrüse verbunden. Es ist das Zentrum der Sexualität, der Lebensfreude und Vitalität. Es steht im Zusammenhang mit Macht und Kontrolle, es setzt Gefühle und Ohnmacht frei und gibt uns das Gefühl, außer Kontrolle zu geraten. Es hat Auswirkungen auf Schuldgefühle und Schuldzuweisungen, Sexualität, Macht und Kontrolle, Kreativität, Moral und Ehre in Beziehungen. Durch ein blockiertes Sakral­-Chakra werden Emotionen, Bedürfnisse und Wünsch aber auch Wut, Eifersucht, Hass, Misstrauen und Ängste sichtbar.

Zuordnung der Organe: Nieren, Blase, Lymphsystem, weibliche / männliche Geschlechtsorgane, Prostata, Dünndarm, Dickdarm, untere Wirbelsäule, Blinddarm, Becken, Hüftbereich. Es steht im Zusammenhang mit dem Darmbereich, Beckenraum, den Nieren, Nebennieren, Blase, dem Lymphsystem, der Intimität den Gefühlen, dem Energiespiegel, dem Appetit und der Immunität.

Blockaden im Sakral-Chakra sind: Chronische Rückenschmerzen, Ischias, gynäkologische Probleme, Schmerzen im Beckenbereich und im unteren Rücken, sexuelle Potenz, Lustlosigkeit, Wechseljahres-Beschwerden,  Schwanger­schafts­depressionen, Wochen­bett­­depressionen, Fehlgeburt, Nierener­krankungen, Nierensteine, Blasenprobleme, Darm­probleme / Verstopfung, Immunsystem­störungen, alle Ausschei­dungs­funktionen der  Haut wie: Herpes, Ekzeme, Allergien, Gürtelrose, Schuppenflechte, Gelenkprobleme wie Arthrose, Arthritis, oder Rheuma, etc..

Es klingt mit der Note „D“ und wird als Farbe „Orange“ wahrgenommen.

Solarplexus-Chakra (3)    MI

Es befindet sich über dem Nabel an der Wurzel des Brustbeins und enthält unsere emotionale Sensibilität und Angelegenheiten der persönlichen Kraft. Es ist mit der Bauspeicheldrüse verbunden und ist der Energiespeicher, der uns mit Prana (Lebensenergie) versorgt.  Es ist das Chakra des Selbstbildes und der Selbstachtung, aller persönlichen Gefühle. Wenn es ausbalanciert ist, ver­fügen wir über ein klares Denken, über Selbstvertrauen, persönliche Kraft und fördert die Fähigkeit, Wünsche und Träume in die Tat umzusetzen.  Gerät es aus dem Gleichgewicht, kann dieses Chakra Ärger, Feindseligkeit und Zorn enthalten. Es schafft mehr Probleme als alle anderen Chakren, weil es unser Gefühls-Ich widerspiegelt. Im emotionalen Bereich finden sich: Selbstachtung, Selbstvertrauen und Selbstrespekt, wir kümmern uns um uns und um andere, wir übernehmen Verantwortung, treffen Entschei­dungen, sind empfindsam gegenüber Kritik.

Zuordnung der Organe: Bauch/ Bauchhöhle, Magen, Milz, Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm, vordere Darmabschnitte, Leber, Gallenblase, mittlere Wirbelsäule. Das Nabel-Chakra steht im Zusammen-hang mit der Bauchhöhle, Verdauungsorgane, mittlerer Rücken, Leber, Gallenblase, Magen, Milz, Bauchspeicheldrüse und dem vegetativen Nervensystem.

Körperliche Fehlfunktionen sind: Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre, Bauch­spei­chel­drüsen­probleme, Lebens­mittel­­­allergien, Magenschleim­haut- entzün­dungen, Nervosität, Neurodermitis, Diabetes, Leberer­krankungen, Hepatitis, Gallensteine, Überge­wicht, Magersucht, Verdauungs­störungen, Leberzirrhose etc..

Es klingt mit der Note „E“ und wird als Farbe „Gelb“ wahrgenommen.

Herz-Chakra (4)       FA

Es befindet sich beim Herzen und ist mit der Thymusdrüse verbunden. Mit dem Herz-Chakra wird das Einfühlungs­vermögen, Mitgefühl, Vergebung, Liebe und Harmonie entwickelt und hat dadurch Einfluss auf unser Umfeld und wie wir damit umgehen. Je klarer und je offener dieses Chakra ist, umso grösser ist die Fähigkeit, bedingungslose Liebe zu geben, sowie auch Eigenliebe und –Akzeptanz zu entwickeln. Im emotionalen Bereich finden wir: Hoffnung und Vertrauen, Trauer und Wut, Liebe und Hass, Groll und Bitterkeit, Einsamkeit und Bindung, Vergebung und Mitgefühl.

Zuordnung der Organe: Herz und Blutkreislauf, Lungen, Schultern und Arme, Rippen, Busen, Zwerchfell, Thymusdrüse. Das Herz-Chakra steht im Zusammenhang mit dem Herzen, dem Immunsystem und dem Endokrinen System.

Körperliche Fehlfunktionen sind: alle Herzerkrankungen, Infektionen, Influenza, Lungenentzündungen, Lungentuberkulose, rheumatische Probleme in Armen und Händen, Nebenschilddrüse, Einnässen, Herz-Kreislauf-Störungen, Bluthochdruck bzw.  niedriger Blutdruck und Durchblu­tungsstörungen, Asthma, Atembe­schwerden, oberer Rücken, Hautprobleme, Lungenentzündung, Lungenkrebs, Brust­krebs, etc..

Es klingt mit der Note „F“ und wird als Farbe „Grün“ wahrgenommen.

Hals-Chakra (5)       SOL

Es befindet sich am Hals im Kehlkopfbereich und steht in Beziehung zum Ausdruck durch Kommunikation. Angst, Bangigkeit oder Traumata können dieses Chakra einengen oder verschließen. Wenn dies geschieht, sind wir unfähig, uns klar auszudrücken und wir können in schweren Situationen sogar sprachlos werden. Indem wir das Verurteilen, das Kritisieren und die Angst vor der Kommunikation heilen, wird unsere Stimme voller, klarer und tiefer, es fällt uns leicht, unsere Meinung auszudrücken und uns anderen mitzuteilen.  Das Hals-Chakra verbindet das Herzzentrum mit den Kopf-Chakras und gilt als Vermittler zwischen Denken und Fühlen und führt uns hin zu mehr Gelassenheit und innerer Freiheit. Im emotionalen Bereich finden wir:  seinen Träumen folgen, Wahlmöglichkeit und Willensstärke, persönlicher Ausdruck, Sucht, Glauben und Wissen, die Fähigkeit eigenständige Entscheidungen zu treffen, Urteil und Kritik.

Zuordnung der Organe: Augen, Ohren, Hals, Kehlkopf, Schilddrüse, Epithelkörperchen, Schultern, Nacken, Mund, Zähne und Zahnfleisch, Luftröhre, Speiseröhre, Bronchien, oberer Lungenbereich, Hypothalamus.

Das Hals-Chakra steht im Zusammenhang mit allgemeinen Ermüdungs-erscheinungen.

Körperliche Fehlfunktionen sind: Augenprobleme, Abszesse, Ohrenprobleme, Atemwegserkrankungen, Kehlkopfkrebs, Gleichgewichts­störungen, Schild-drüsen­er­­krankungen, Husten, Stottern, Sprach­störungen, rauer Hals, Heiserkeit, chronisch entzündeter Hals, Mandelentzündungen, Mundge­schwüre, Zahnfleisch­schwund oder Zahnfleisch­entzündung, geschwollene Drüsen, Bronchitis, Asthma, Steifheit in Nacken und Schultern, Kiefer- und Zahnprobleme.

Es klingt mit der Note „G“ und wird als Farbe „Blau“ wahrgenommen.

Stirn-Chakra oder Drittes Auge (6)   LA

Es befindet sich in der Mitte der Stirn, knapp über den Augenbrauen. Dieses Chakra ist verbunden mit dem Idealismus und der Vorstellungskraft. Wenn wir etwas erträumen oder sehen, können wir es erschaffen. Wenn das dritte Auge ausgebildet ist, verleiht es uns die Fähigkeit, über den physischen Bereich hinaus in andere Dimensionen zu blicken. Dieses Chakra hilft uns, tief in unser Inneres zu sehen und zu beurteilen, wie weit wir auf dem Pfad der Heilung und des spirituellen Wachsens vorangeschritten sind. Im emotionalen Bereich finden wir: Selbsteinschätzung, Wahrheit, intellektuelle Fähigkeiten, Offenheit für Ideen anderer, Fähigkeit, aus Erfahrungen anderer zu lernen, Emotionale Intelligenz.

Zuordnung der Organe: Gehirn, Nervensystem, Nase, Sinus, Hypophyse (Augen, Ohren). Das Stirn-Chakra steht im Zusammenhang mit dem Thalamus und der Hypophyse, der linken und rechten Gehirnhälfte, Kleinhirn, den Ohren, Gesicht, Nase, Nebenhöhlen und dem unteren Teil des Gehirnes, ausgezeichnetes Gedächtnis.

Körperliche Fehlfunktionen sind: Alzheimer, allergischer Dauerschnupfen, Schlaf­störungen, Heuschnupfen, Augenbrennen, Geschwülste, Netzhaut-ablösungen, Wette­rfühligkeit, Tinnitus, etc.

Es klingt mit der Note „A“ und wird mit der Farbe „Indigo“ wahrgenommen.

Kronen- oder Scheitel Chakra (7)     SI

Es befindet sich auf dem Kopf und steht in Verbindung zu „Gott“, zum höheren Selbst und zum reinen Bewusstsein…. Wenn dieses Chakra klar ist, befinden wir uns in Harmonie mit uns selbst, mit dem Geist und mit anderen Menschen. Liebe, inneren Frieden und Verbindung zum Geist sind die positiven Qualitäten dieses Chakras. Es verbindet das Menschliche mit dem Göttlichen und hängt zusammen mit der göttlichen Vorsehung und dem Schicksal eines Menschen. Es führt über Sprache, Zeit und Raum hinaus. Mentale, emotionale Punkte sind: Fähigkeit, dem Leben zu vertrauen, Werte, Moral und Mut, Glauben und Inspiration, Spiritualität und Hingabe.

Zuordnung der Organe: Zirbeldrüse, Rückenmark, Nervensysteme, Großhirn­rinde, Haut. Das Kronen-Chakra steht im Zusammenhang mit dem oberen Teil des Kopfes, der Zirbeldrüse, dem oberen Gehirn.

Körperliche Fehlfunktionen sind: energetische Störungen, Augenleiden, Kopfschmerzen, Konzentra­tionsprobleme, Lernschwäche, Probleme beim Hören und Sehen, Gehirn­erkrankungen, chronische Erschöpfung, die keine körperliche Ursache hat, extreme Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und anderen Umweltfaktoren.

Es klingt mit der Note „H“ und wird mit der Farbe „Violett/ Weiß“ wahrgenommen.

Wichtige Neben-Chakren

Neben den sieben Hauptchakren haben auch die Hand- und Fuß-Chakren große Bedeutung.

Die sieben Hauptchakren wurden in den vorgehenden Seiten ausführlich beschrieben, aber es gibt noch eine Vielzahl an Neben-Chakren, die wichtigsten möchte ich hier noch vorstellen.

Die Hand-Chakren

Die Hände spielen eine große Rolle beim Umgang mit anderen Menschen. Über die Hände berühren wir die Welt und bringen dadurch auch noch Fürsorge, Zärtlichkeit und Geborgenheit zum Ausdruck. Durch Berührung können wir Anteil am Bewusstseinszustand eines anderen nehmen und von unserem eigenen abgeben. Wir können andere beispielsweise beruhigen und die Sorgen der anderen mildern.

Alle sieben Hauptchakren haben ihre Entsprechung in Energiepunkten an den Händen. Die Chakren-Energien lassen sich daher durch sanfte Anregung der Hand-Chakren harmonisieren. Die Hand-Chakren liegen mitten auf den Handflächen und werden als blaugrüne Energiewirbel beschrieben. Über die Hand-Chakren treten heilende Kräfte nach außen. Die Hand-Chakren stehen vor allem in Verbindung zur Aktivität des Herz-Chakras. Alles, was die Hand-Chakren anregt, stimuliert auch die Energien des Herz-Chakras. Künstlerisches Arbeiten mit den Händen, wie Malen oder handwerkliches Tun, das Spielen eines Musikinstrumentes, Handarbeit ja sogar Kochen tragen dazu bei, das Bewusstsein für Ihre Hand-Chakren zu entwickeln.

Die Fuß-Chakren

Die Fuß-Chakren hängen eng mit dem Wurzel-Chakra zusammen und liegen in der Mitte der Fußsohlen. Die Füße sind unsere direkte Verbindung zur Erde. Über die Füße haben wir einen ständigen Energieaustausch mit der Erde. Die Energie der Erde wird von den Fuß-Chakren ins Wurzel-Chakra geleitet und trägt dazu bei, dass wir mit den Urkräften der Erde besser verwurzelt sind. Dies ist Voraussetzung für geistiges Wachstum und gute Gesundheit. Die Fuß-Chakren beinhalten ein Spiegelbild aller Chakren des Körpers. Über die bekannte Fußreflexzonen-Massage, die bereits bei den Maya und im indischen Ayurveda bekannt waren, können die einzelnen Chakren angeregt werden und somit Krankheiten in den mit dem Chakra verbundenen Körperregionen gelindert werden.

Nach der Chakren-Lehre bilden sich auf den Fußsohlen alle Hauptchakren ab und können daher durch die Behandlung der Füße harmonisiert werden. Dabei entspricht das Wurzel-Chakra dem unteren Teil der Ferse, das Herzchakra etwa der Mitte der Fußsohle unterhalb der Ballen, das Kronen-Chakra dem oberen Teil der Zehen. Wie auch die Chakren der Hand gehören die Fuß-Chakren in der Chakren-Lehre den Neben-Chakren an. Wird die Energie in den Fuß-Chakren angeregt und kann frei fließen, sind wir mit den ursprünglichen Kräften der Erde verwurzelt und stehen mit beiden Beinen fest im Leben. Ein gesundes Wurzel-Zentrum ist die Basis für eine gute Gesundheit und die Entwicklung der übrigen Chakren. Die Fuß-Chakren werden als dunkelrote Lichtwirbel in der Mitte der Fußsohle beschrieben.

In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass wir sowohl an den Händen als auch an den Fuß-Sohlen eine »Kopie« unseres gesamten Organismus finden. Eine natürliche Gesundheitsvorsorge ist die Reflexzonen-Massage der Hände und Füße. Die Reflexzonen-Massage hat ihren Ursprung wahrscheinlich in der Akupressur und Akupunktur und hat demnach eine ca. 6.000-jährige Geschichte.  Viele Völker kennen diese natürliche Heilmethode. So wurde z.B. in einem Grab eines ägyptischen Arztes aus Sakkara eine Abbildung der ägyptischen Heilkunst gefunden, die Behandlungen der Reflexzonen an Händen und Füßen zeigt und ca. 4.200 Jahre alt ist. Es gibt auch viele Indianerstämme, diese Heilmethode anwenden. Inzwischen hat die Reflexzonen-Massage auch Einzug in unsere Zivilisation gefunden.

Wenn der Energiefluss gestört ist

Der Energiefluss kann durch Blockaden in den Chakren gestört und unterbrochen werden. Blockaden im Energiefluss sind, nach der Chakren-Lehre, die Ursache der meisten psychischen und körperlichen Leiden. Doch was sind Blockaden und wie entstehen diese? Blockaden entstehen durch »Schockerlebnisse«, die zu einem früheren Zeitpunkt entstanden sind und in den Energiezentren abgespeichert wurden. Blockaden entstehen durch ungesunde Lebensweise, negative Gedanken, negative Verhaltensweisen, Unfälle, Verletzungen, sowohl in physischer als auch in psychischer Form. Alles was die Mutter während der Schwangerschaft von außen aufnimmt, spiegelt sich beim Kind wider. Bereits hier werden die Grundlagen für den emotionalen Lebensstil des Kindes gelegt und in dessen Energiezentren gespeichert. Auch noch während des ganzen Lebens können sich Blockaden in unserem Energiefeld durch falsche Denkstrukturen manifestieren, die bereits in der Kindheit angelegt wurden.

Ist der Energiefluss an einer Stelle gestört, so entstehen dort Schmerzen und ein Organ oder Körperteil wird krank. Werden diese Blockaden nicht rechtzeitig behoben, dann stauen sie sich, oft über viele Jahre, zu schier unlösbaren seelischen Konflikten, Hemmungen und Ängsten an, die auch alle emotionalen und organischen Abläufe im Körper stören. Blockaden haben in unserer schnelllebigen Zeit, in Kombi­nation mit Arznei­mitteln, »Drogen« und Umweltgiften, weitreichende Ursachen für Krankheiten und Unpässlichkeiten. Anfänglich fühlen Sie sich ungeliebt, krank, lustlos, unsicher und wissen vielleicht gar nicht so richtig warum. Die Folge sind Alpträume, Depressionen, Migräne, Minderwertigkeitsgefühle, Sorgen, Hemmungen und Ängste und damit bereits die Vorläufer für Krankheiten, Verspan­nungen, Geschwüre, Infarkte etc. Je mehr wir von Blockaden beherrscht werden, umso mehr verlieren wir den Halt im Leben. Bindungsängste, Trennungen und Einsamkeit sind ebenfalls Folgen von Blockaden, die z.B. dazu führen können, dass wir den Menschen nicht mehr verstehen und vor allem auch uns selbst nicht mehr verstehen.

Krankheiten oder nennen wir es lieber Unpässlichkeiten sind eigentlich nur Symptome, die ihre Ursache sehr viel tiefer haben. Unpässlichkeiten sind Ausdruck eines gestörten Energieflusses, dessen Ursprung auf tiefer, psycho-emotionaler Ebene – der Seelenebene – ist. Unsere moderne Medizin »behandelt« die Symptome, aber nicht die Ursache. Alles keimt sehr tief im Menschen und manifestiert sich schlussendlich im Körper. Unser Körper spricht mit uns. Doch meist hören wir nicht darauf, was und wie heftig er mit uns spricht. Wenn uns ein Zipperlein plagt, wird es betäubt, mit Medikamenten, Alkohol, Drogen etc. Doch wie schon gesagt – es löst nicht das Problem.

Infektionen z.B. werden (auf physischer Ebene) durch Mikro-Organismen verursacht: durch Vieren, Pilze, Bakterien.  Es wimmelt auf der Erde von tausenden von Bakterienarten, die alle, für sich betrachtet, unschädlich sind. Gewisse Menschen können für eine unbestimmte Zeit und Intensität mit ansteckenden Krankheiten in engem Kontakt sein, und dennoch werden sie sich nicht anstecken, während andere sofort krank werden. Was ist die wirkliche Ursache von Ansteckung, von Infektionen?

Bestimmte Gefühle (Ängste, Aggression, Rache, …) Gedanken, Überzeugungen aktivieren das Virus im Menschen und greifen das bestimmte Körperteil an, das in starker Übereinstimmung mit diesem bestimmten labilen Zustand der Psyche steht. Wenn sich Menschen mit einer gleichartigen Seelenverfassung (z.B. Minderwertigkeitsgefühle) begegnen, dann werden sie empfänglicher für gegenseitige Ansteckung sein.

Es sind die unbewussten und bewussten Sehnsüchte, die Denkstrukturen und Emotionen, die Überzeugungen und Erwartungen an das Leben, die die Körperzellen, die Organe und Drüsen, die hormonellen Veränderungen bestimmen, die die Empfänglichkeit für Ansteckung vorgeben. Die wirkliche Ansteckungs­bereitschaft steckt in der eigenen psychischen Konstitution (Resilienz), in der Übertragung negativer Überzeugungen von Generation zu Generation, vom Vater auf den Sohn, vom Arzt auf den Patienten.

Vor nicht allzu langer Zeit hat sich Angelina Jolie die Brüste amputieren lassen, weil sie Angst davor hatte, dass sie, genauso wie ihre Mutter, Brustkrebs bekommt. Übertragung negativer Überzeugungen von Generation zu Generation.

Der Placebo-Effekt ist der wissenschaftliche Nachweis, dass der Mensch die Fähigkeit hat, sich selbst zu heilen. Unsere Gedanken sind mächtig genug, etwas existieren zu lassen was nicht oder noch nicht vorhanden ist.

Chakren-Ausgleich

Die Chakren können auch mit Heilsteinen ausgeglichen werden. Dazu nehmen Sie ein Bild von sich und legen die Heilsteine entsprechend den Chakren auf. Welche Heilsteine für die einzelnen Chakren verwendet werden, können Sie unter den Rubriken Litho-Therapie nach Hildegard von Bingen oder Schlafsteine nachlesen.