Bakterien – Viren – Corona

Die News zum Thema Viren und Corona begleiten uns in unserem täglichen Dasein und was wir da so lesen und hören können, ist nicht immer leicht verständlich. Wie kann es sein, dass Menschen keinerlei Symptome zeigen, und dann doch positiv auf Covid-19-Viren getestet werden. Mal ganz ehrlich, da steht ein Mensch ohne Symptome vor mir, ist vollkommen gesund, hat keine Vorerkrankungen und kann mich doch anstecken? Das macht doch erst einmal ängstlich. Auf was kann man sich denn noch verlassen. Hände waschen, Abstand halten, Masken tragen sollen dabei helfen, dass die Infektionsgefahr eingedämmt wird und wir so schnell wie möglich wieder zum Alltag übergehen können. Müssen wir jetzt immer mit Masken leben? Was ist dann mit Grippe und Erkältungen? Wie viele Kranken gehen trotzdem zur Arbeit und treffen sich mit anderen Menschen? Ist das das nächste Paket, das uns auf die Füße fällt?

Bakterien und Viren sind überall in der Luft und auf Flächen, und das ist nicht erst seit Corona der Fall. Wenn wir alle Menschen der Welt auf einen bestimmten Bakterien oder Virenstamm testen würden, würde vermutlich jeder positiv getestet werden. Das ist wie mit dem Verlauf der »Erkrankung«. Jeder reagiert unterschiedlich intensiv. Warum jedoch gibt es Menschen, die das Virus in sich tragen und keine Symptome zeigen, oder so geringe, dass es kaum auffällt? Laut WHO erholen sich rund 80% der Menschen wieder, ohne dass diese eine besondere Behandlung benötigen.

Corona zeigt einen Grippe ähnlichen Verlauf mit Fieber, Müdigkeit und Husten und in besonderen Fällen auch Atembeschwerden. Alles Symptome, die auch bei einer Grippe angezeigt werden können. Jedes Jahr erkranken tausende von Menschen an einer Grippe, es sterben auch Menschen an den Auswirkungen einer Grippe – doch irgendwie ist das gerade nicht mehr so präsent in unseren Köpfen. 2017/2018 erlagen nach Schätzungen des RKI rund 25.100 Menschen dem Grippe-Virus. Sie war damit die tödlichste seit 30 Jahren, und das trotz Impfungen. Wer hat das so im Gedächtnis? Ich nicht.

In den letzten Wochen sind auch immer mehr Pathologen zu hören, dass die verstorbenen Menschen nicht am Corona-Virus verstorben sind, sondern an den Vorerkrankungen. Diese Stimmen sind sehr leise und gehen in dem Wust von Panik- und Angstmache vollkommen unter.

Bleiben wir noch einmal beim Thema – den Symptomen.

Jedes körperliche Symptom ist für mich ein Hinweis, dass in unserem ganz persönlichen Lebenskonstrukt etwas nicht mehr stimmig ist. Denn wenn Viren oder Bakterien bei dem einen »ausbrechen« und beim anderen nicht, dann muss ja mehr dahinter stecken. Es ist die somatische Demonstration der Psyche, die uns genau diese Hinweise auf nicht stimmige Lebensblockaden gibt. Das Unterbewusstsein sagt uns ganz deutlich – bist du nicht willig (willig altes loszulassen und einen neuen Weg einzuschlagen) dann brauche ich Gewalt (Auswirkungen über den Körper, die uns zum Umdenken und Handeln zwingen).

In unseren modernen Zeiten haben wir jedoch verlernt auf unseren Körper und unser Unterbewusstsein zu hören, gehen bei Körpersymptomen zum Arzt, lassen uns eine Pille verschreiben und machen weiter wie bisher.

Wir eilen von Termin zu Termin, sind auf der Suche nach etwas außerhalb von uns, machen andere für unser Wohl, Glück und unseren Erfolg verantwortlich und verlieren dabei den Blick auf uns selbst. Doch genau diesen Blick auf uns sollten wir nie aus den Augen verlieren. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass wir unser Ego mehr in den Vordergrund stellen sollen, sondern wir sollen den Blick auf unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Taten lenken.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.   (Albert Einstein)

Fieber, Müdigkeit und Husten als Begleiterscheinung zeigen uns zum einen, dass der Körper sich mit dem »Angriff« beschäftigt. Das Imunsystem funktioniert also noch – ein tolle Erkenntnis. Müdigkeit zeigt an, dass wir doch ganz schön an unseren Grenzen sind und dringend ausruhen – auf uns achten, gut für uns sorgen sollen und der Husten – ja der sagt uns, dass wir die Welt »anbellen« und sagen: ich kann nicht mehr. Es reicht. Dies ist Ausdruck auf Seelenebene und hat nichts mit Kopf und Ego zu tun. Was es im Einzelnen ist, muss jeder für sich selbst herausfinden oder sich mit mir in Verbindung setzen. Denn so unterschiedlich wie die Themen der Menschen, die an Covid-19 erkranken sind, so unterschiedlich sind die Verläufe.

Vergessen Sie jedoch nie: keine Selbstdiagnose – immer bedarf es die Diagnose durch einen Arzt. 

Bleiben Sie gesund.