Bulimie

Bulimie oder Ess-Brechsucht ist eine Krankheit, die, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird, sogar zum Tode führen kann. Am Anfang steht oft das Thema Gewichtsreduktion, doch das allein reicht nicht aus. Es sind noch einige andere Begleitumstände, die den Wunsch nach weniger Gewicht ausarten lassen. Oft ist es ein Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit.

Die Betroffenen zeigen sich nach außen durch ein »perfektes« Leben. Sie sind gut in der Schule, im Beruf, doch hinter dieser perfekten Fassade führen sie einen Kampf zwischen »sein wie ich bin« und dem »sein wie ich könnte«. Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl im Bezug auf das eigene Aussehen gepaart mit dem Wunsch besser zu sein in allen Belangen des Lebens. Manchmal zeigt sich dieses Krankheitsbild auch bei Menschen, die scheinbar alles haben, für die das Leben leicht ist. Ihnen fliegt alles zu. Gerade bei jungen Frauen, die perfekt funktionieren kann es zu Bulimie kommen, wenn sie nicht offen über ihre Gefühle und Konflikte sprechen können, wenn sie nicht ernst genommen werden. Sie »flüchten« in diese Krankheit, weil sie von ihrem Umfeld nicht beachtet werden. Diese Unscheinbarkeit löst eine tiefe Hoffnungslosigkeit aus, die zu einem selbstzerstörerischen Selbsthass führt.

Zwei Schwestern leben bei ihrer alleinerziehenden berufstätigen Mutter. Die ältere Schwester ist ein typisches »Problemkind«. Aufsässig, faul, schwänzt die Schule, bedient sich am Kleiderschrank der kleinen Schwester, räumt nicht auf, gängelt, drangsaliert und beleidigt die jüngere Schwester. Die jüngere der Beiden ist genau das Gegenteil. Sie ist eine super Schülerin mit guten Noten, hilft der Mutter im Haushalt, hat ein aufgeräumtes Zimmer und ist immer dazu bereit, in der Schule an besonderen Projekten teilzunehmen. Die Mutter ist durch die ständigen Probleme durch die ältere Tochter sehr gestresst, wodurch die Aufmerksamkeit für die jüngere Tochter leidet. Die zwei Mädchen geraten immer mehr in Konflikte, wodurch die Jüngere immer mehr leidet. Die Ohnmacht, die sie gegenüber der großen Schwester hat, die mangelnde Ansprache durch die Mutter, und der Klassifizierung als »Streberin« treibt sie schließlich in eine Bulimie. Unterstützung und Anerkennung findet sie in verschiedenen Internetforen. Erst als sie mehrfach zusammenbricht kommt das ganze Drama ans Licht.

Die Mutter wäre nie auf die Idee gekommen, dass mit ihrer »unscheinbaren und perfekten« Tochter etwas nicht stimmen könnte. Der Fokus lag immer auf der »Problemtochter«.

Blutdruck – hoch oder niedrig

Der Blutdruck steht für die Kraft (den Druck) des Blutes in einem Blutgefäß, wobei es in verschiedenen Bereichen des Blutkreislaufes unterschiedliche Druckverhältnisse geben kann. Der normale Blutdruck liegt idealerweise bei ca. 120/80 mm Hg, wobei noch keine persönlichen bzw. individuellen Abweichungen enthalten sind. Von Bluthochdruck spricht man bei einem Wert von ca. 140/90 mm Hg aufwärts. Bluthochdruck hat eine negative Auswirkung auf die Gesundheit und eine eingeschränkte Lebenserwartung.

Doch was lässt den Blutdruck von der »Norm« abweichen? Bluthochdruck ist meist ein Ausdruck von mangelnder Eigenliebe und Selbstunterdrückung, die auf Erfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sind. Diese Erfahrungen haben den Menschen so geprägt, dass er noch im Erwachsenenalter seine Probleme mit Menschen, Systemen und Autoritäten hat. Einhergehend mit extremen Minder­wertigkeitsgefühlen leben diese Menschen mit ihren ungelösten emotionalen Problemen eine Vogel-Strauß-Thematik. Kopf in den Sand und durch.

Ein Mann wurde mit einer Behinderung an den Füßen geboren. Seine Kindheit war geprägt von Krankenhausaufenthalten und diversen Operationen. Die Behinderung konnte jedoch nicht »aufgehoben« werden. Sein Leben war geprägt dadurch, dass er sich als Kind nicht in der Weise entfalten und entwickeln konnte, wie es andere Kinder in seinem Alter taten. Er war wütend auf all das Erlebte, auf die Krankenhäuser, die Ärzte. Durch die Behinderung hatte er auch Probleme auf Frauen zuzugehen und eine Partnerin für sich zu gewinnen. Er gab auf, haderte mit seinem Schicksal. Das Erkennen der Zusammenhänge ließ den Blutdruck fallen. Gemeinsam arbeiteten wir noch am Selbstwertgefühl und siehe da, da kam auch die Liebe in sein Leben.

Menschen mit niedrigem Blutdruck suchen ihr »Seelenheil« im Außen. Sie haben ein großes Verantwortungsbewusstsein, vor allem auch für andere Menschen. Dabei zeigt sich auch eine gewisse Strenge gegenüber sich und anderen, die sich auch in einem übersteigerten Perfektionismus zeigen kann. Ein niedriger Blutdruck zeigt sich oft durch eine mangelnde Liebe und Anerkennung als Kind.

Auch dazu eine kleine Geschichte. Eine junge Frau hatte ihr ganzes Leben immer mit niedrigem Blutdruck zu kämpfen. Immer wieder musste der Blutdruck mit Medikamenten »gestützt« werden. Oft fühlte sie sich schwach, schlapp und müde. Wir haben ihre Kindheit und das Verhältnis zwischen ihr und ihren Eltern analysiert und uns dabei genau das Verhalten der Frau angeschaut. Der Schlüssel lag genau da begraben. Für die Mutter war sie nicht der erwünschte Sohn und das ließ diese die Frau auch entsprechend spüren. Sie konnte ihr nichts Recht machen. Sie hörte immer nur: »das kannst du nicht, du bist zu blöd dafür, lass das mal lieber sein«. Nun entwickelte die Frau eine für sie einmalige Theorie, um die Liebe der Mutter zu erhalten: sie legte für sich eine Strenge an den Tag, der bereits als Kind im Bereich Schule zu übertriebenem Perfektionismus führte. Jeder Buchstabe, jede Zahl musste wie „gedruckt“ sein. Sie wollte, dass die Mutter stolz auf sie war, sie liebte und anerkannte. Auch später im Beruf und der Partnerschaft pflegte die Frau ein gewisses »Helfersyndrom«. Erst als sie diesen Zwang ablegte und das Helfersyndrom in eine Selbstliebe wandelte, konnte sie sich von Medikamenten befreien und der Blutdruck regelte sich in »normale Bahnen«.

Arthrose, Gicht, Rheuma

Bei diesen Krankheitssymptomen zeigt uns unser Körper, dass wir uns nur um andere kümmern und nicht um uns selbst. Hier zeigt sich das typische Helfersyndrom. Aber auch sich ausgenutzt oder schikaniert fühlen. Meistens haben Menschen mit diesem Krankheitsbild auch einen gekrümmter kleiner Finger.

Sind wir mal ehrlich. Jetzt haben Sie ihren kleinen Finger begutachtet. 😊

Gicht, Rheuma und Arthrose sind für den Patienten sehr schmerzhafte Erkrankungen, die bis zur völligen Bewegungslosigkeit führen können. Ganz nach dem Motto: für euch mach ich z.B. keinen Finger mehr krumm. Und doch handelt es sich nicht – wie oft irrtümlich angenommen – um ein und die selbe Krankheit. Da gibt es doch den ein oder anderen Unterschied. Die Medizin nennt es Arthrose, wenn der Gelenkknorpel durch Über- und Fehlbelastungen, aber auch durch Verletzungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei einer Arthritis handelt es sich um eine entzündungsbedingte Gelenkerkrankung und von Gicht spricht der Mediziner, wenn sich durch eine vermehrte Harnsäureeinlagerung im Blut die Harnsäurekristalle in Gelenken, Schleimbeuteln, Sehnen und Ohrknorpel ablegen. Gicht ist demnach keine degenerative oder entzündliche Krankheitsvariante, sondern eine Stoffwechselstörung. Beim Rheuma handelt es sich um einen Oberbegriff, unter dem unterschiedliche Ausprägungen zusammengefasst werden. Neben entzündlichen Erkrankungen, wie z. B. Arthritis und den degenerativen, wie z. B. Arthrose gehören auch der Weichteilrheumatismus beispielsweise Schleimbeutelentzündungen, Muskelrheumatismus und der sogenannte Tennisellenbogen dazu[1].

Arthritis und Arthrose

Wenn sich in unserem Leben Arthritis oder Arthrose zeigt, dann fühlen wir uns als Opfer gewisser Lebensumstände. Dadurch, dass wir nicht mehr so können wie wir wollen, bekommen wir die Aufmerksamkeit die wir so gerne haben wollen. Aber auch, dass wir nicht mehr gewillt sind, für die Anderen der Diener zu sein. Es ist eine unbewusste Wut und Ohnmacht, da man nicht sein eigenes Leben, seinen Seelenweg gehen durfte. Das hat nichts damit zu tun, dass wir nicht die Möglichkeit hätten, unseren ureigensten Seelenweg zu gehen. Durch Erziehung, Dogmen und krampfhaftem Festhalten daran, mit den entsprechenden Glaubenssätzen gespickt, fühlen wir uns machtlos. Dabei zeigen sich diese Menschen im Leben meist stark, zuweilen herrschsüchtig und arrogant gegenüber ihren Mitmenschen. Menschen mit Arthrose suchten ihr Leben lang nur Anerkennung und Wertschätzung für die buchstäblich aufopfernde Arbeit gegenüber ihren Mitmenschen. Ein Schrei nach Liebe. Doch alles ist so beschwerlich, negativ und voller erniedrigenden Gefühlen. Durch die aufopfernde Haltung verleugnen sie sich selbst. Denn wer sich nur um andere kümmert hat Angst vor seinen eigenen tiefen Gefühlen, die ausgelebt werden wollen.

Eine Frau kam einmal zu mir, weil sie den Tod ihrer Mutter nicht verkraften konnte. Sie litt immer noch unter einer tiefen Trauer, und das, obwohl der Tod schon eine Weile her war. Sie konnte nicht verstehen, dass ihre Mutter, die wegen eines starken Arthrose-Schubes ins Krankenhaus kam. Direkt nach der Einlieferung ins Krankenhaus verstarb die Mutter. Die Mutter war ihr ganzes Leben immer für die Familie da, hatte sich immer in den Hintergrund gestellt. Die Mutter sagte jedoch auch immer: »ich möchte niemandem zur Last fallen, wenn ich einmal alt werde«. Das erklärte alles. Im Tod hat die Mutter das »getan«, was sie wollte – niemandem zur Last fallen und gepflegt werden. Dieses Verständnis löste auch bei der Tochter die depressive Phase. Manchmal liegt die Erklärung so nah.

[1] http://www.gesunder-koerper.info/krankheitsbilder/bewegungsapparat/rheuma-arthrose-arthritis-gemeinsamkeiten-und-unterschiede 22.03.2018

Asthma

Asthma allgemein

 

Asthma zeigt uns auf sehr deutliche Weise, dass wir unter einer inneren Anspannung leiden. So sehr, dass uns buchstäblich die Luft weg bleibt. Es ist eine Form der Angst davor, dass uns jemand oder etwas überrennen könnte. Es besteht die Überzeugung, dass sie sich Systemen und Menschen unterordnen müssen. Sie haben Angst vor ihrem eigenen Selbst, ihrer Intuition, ihrem wahren Kern. Gepaart mit mangelndem Selbstvertrauen unterdrücken diese Menschen meist ihre Gefühle und fühlen sich auf eine irrationale Weise lebensunfähig. Sie sind auf der Hut vor jedem und allem was von außen auf sie einströmt und verschließen sich dabei. Sie sind auf der Flucht und nehmen eine Opferhaltung ein. Dabei sind diese Menschen auf der Flucht vor sich selbst.

Asthma findet sich auch bei Menschen, die einen Beruf ausüben oder ausgeübt haben, der nicht ihrer Berufung entsprach. Sie haben den Beruf des Vater übernommen und das Geschäft weitergeführt, oder einfach eine Arbeit angenommen, weil die Familie versorgt werden musste.

Lösung

Nichts muss, alles darf sein. Es wird Zeit, sich seiner eigenen Wertigkeit zu stellen. Sich in Liebe und Harmonie anzunehmen. Nicht länger Opfer von Glaubens- und Denkmustern zu sein, die Angst machen und keine Entfaltung und Weiterentwicklung auf Seelenebene zulassen. Befreien Sie sich von all den inneren Beschränkungen und genießen Sie ein Leben in »Freiheit«.

Chakren-Zuordnung

Die Bronchien werden dem Herz-Chakra zugeordnet. Das Herz-Chakra steht für die Selbstliebe, Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein. Nun wird deutlich, dass Menschen mit Asthma nicht aus vollem Herzen heraus, in voller Liebe zu sich selbst und ihrem Umfeld leben.