Bulimie

Bulimie oder Ess-Brechsucht ist eine Krankheit, die, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird, sogar zum Tode führen kann. Am Anfang steht oft das Thema Gewichtsreduktion, doch das allein reicht nicht aus. Es sind noch einige andere Begleitumstände, die den Wunsch nach weniger Gewicht ausarten lassen. Oft ist es ein Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit.

Die Betroffenen zeigen sich nach außen durch ein »perfektes« Leben. Sie sind gut in der Schule, im Beruf, doch hinter dieser perfekten Fassade führen sie einen Kampf zwischen »sein wie ich bin« und dem »sein wie ich könnte«. Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl im Bezug auf das eigene Aussehen gepaart mit dem Wunsch besser zu sein in allen Belangen des Lebens. Manchmal zeigt sich dieses Krankheitsbild auch bei Menschen, die scheinbar alles haben, für die das Leben leicht ist. Ihnen fliegt alles zu. Gerade bei jungen Frauen, die perfekt funktionieren kann es zu Bulimie kommen, wenn sie nicht offen über ihre Gefühle und Konflikte sprechen können, wenn sie nicht ernst genommen werden. Sie »flüchten« in diese Krankheit, weil sie von ihrem Umfeld nicht beachtet werden. Diese Unscheinbarkeit löst eine tiefe Hoffnungslosigkeit aus, die zu einem selbstzerstörerischen Selbsthass führt.

Zwei Schwestern leben bei ihrer alleinerziehenden berufstätigen Mutter. Die ältere Schwester ist ein typisches »Problemkind«. Aufsässig, faul, schwänzt die Schule, bedient sich am Kleiderschrank der kleinen Schwester, räumt nicht auf, gängelt, drangsaliert und beleidigt die jüngere Schwester. Die jüngere der Beiden ist genau das Gegenteil. Sie ist eine super Schülerin mit guten Noten, hilft der Mutter im Haushalt, hat ein aufgeräumtes Zimmer und ist immer dazu bereit, in der Schule an besonderen Projekten teilzunehmen. Die Mutter ist durch die ständigen Probleme durch die ältere Tochter sehr gestresst, wodurch die Aufmerksamkeit für die jüngere Tochter leidet. Die zwei Mädchen geraten immer mehr in Konflikte, wodurch die Jüngere immer mehr leidet. Die Ohnmacht, die sie gegenüber der großen Schwester hat, die mangelnde Ansprache durch die Mutter, und der Klassifizierung als »Streberin« treibt sie schließlich in eine Bulimie. Unterstützung und Anerkennung findet sie in verschiedenen Internetforen. Erst als sie mehrfach zusammenbricht kommt das ganze Drama ans Licht.

Die Mutter wäre nie auf die Idee gekommen, dass mit ihrer »unscheinbaren und perfekten« Tochter etwas nicht stimmen könnte. Der Fokus lag immer auf der »Problemtochter«.

Blutdruck – hoch oder niedrig

Der Blutdruck steht für die Kraft (den Druck) des Blutes in einem Blutgefäß, wobei es in verschiedenen Bereichen des Blutkreislaufes unterschiedliche Druckverhältnisse geben kann. Der normale Blutdruck liegt idealerweise bei ca. 120/80 mm Hg, wobei noch keine persönlichen bzw. individuellen Abweichungen enthalten sind. Von Bluthochdruck spricht man bei einem Wert von ca. 140/90 mm Hg aufwärts. Bluthochdruck hat eine negative Auswirkung auf die Gesundheit und eine eingeschränkte Lebenserwartung.

Doch was lässt den Blutdruck von der »Norm« abweichen? Bluthochdruck ist meist ein Ausdruck von mangelnder Eigenliebe und Selbstunterdrückung, die auf Erfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sind. Diese Erfahrungen haben den Menschen so geprägt, dass er noch im Erwachsenenalter seine Probleme mit Menschen, Systemen und Autoritäten hat. Einhergehend mit extremen Minder­wertigkeitsgefühlen leben diese Menschen mit ihren ungelösten emotionalen Problemen eine Vogel-Strauß-Thematik. Kopf in den Sand und durch.

Ein Mann wurde mit einer Behinderung an den Füßen geboren. Seine Kindheit war geprägt von Krankenhausaufenthalten und diversen Operationen. Die Behinderung konnte jedoch nicht »aufgehoben« werden. Sein Leben war geprägt dadurch, dass er sich als Kind nicht in der Weise entfalten und entwickeln konnte, wie es andere Kinder in seinem Alter taten. Er war wütend auf all das Erlebte, auf die Krankenhäuser, die Ärzte. Durch die Behinderung hatte er auch Probleme auf Frauen zuzugehen und eine Partnerin für sich zu gewinnen. Er gab auf, haderte mit seinem Schicksal. Das Erkennen der Zusammenhänge ließ den Blutdruck fallen. Gemeinsam arbeiteten wir noch am Selbstwertgefühl und siehe da, da kam auch die Liebe in sein Leben.

Menschen mit niedrigem Blutdruck suchen ihr »Seelenheil« im Außen. Sie haben ein großes Verantwortungsbewusstsein, vor allem auch für andere Menschen. Dabei zeigt sich auch eine gewisse Strenge gegenüber sich und anderen, die sich auch in einem übersteigerten Perfektionismus zeigen kann. Ein niedriger Blutdruck zeigt sich oft durch eine mangelnde Liebe und Anerkennung als Kind.

Auch dazu eine kleine Geschichte. Eine junge Frau hatte ihr ganzes Leben immer mit niedrigem Blutdruck zu kämpfen. Immer wieder musste der Blutdruck mit Medikamenten »gestützt« werden. Oft fühlte sie sich schwach, schlapp und müde. Wir haben ihre Kindheit und das Verhältnis zwischen ihr und ihren Eltern analysiert und uns dabei genau das Verhalten der Frau angeschaut. Der Schlüssel lag genau da begraben. Für die Mutter war sie nicht der erwünschte Sohn und das ließ diese die Frau auch entsprechend spüren. Sie konnte ihr nichts Recht machen. Sie hörte immer nur: »das kannst du nicht, du bist zu blöd dafür, lass das mal lieber sein«. Nun entwickelte die Frau eine für sie einmalige Theorie, um die Liebe der Mutter zu erhalten: sie legte für sich eine Strenge an den Tag, der bereits als Kind im Bereich Schule zu übertriebenem Perfektionismus führte. Jeder Buchstabe, jede Zahl musste wie „gedruckt“ sein. Sie wollte, dass die Mutter stolz auf sie war, sie liebte und anerkannte. Auch später im Beruf und der Partnerschaft pflegte die Frau ein gewisses »Helfersyndrom«. Erst als sie diesen Zwang ablegte und das Helfersyndrom in eine Selbstliebe wandelte, konnte sie sich von Medikamenten befreien und der Blutdruck regelte sich in »normale Bahnen«.

Arthrose, Gicht, Rheuma

Bei diesen Krankheitssymptomen zeigt uns unser Körper, dass wir uns nur um andere kümmern und nicht um uns selbst. Hier zeigt sich das typische Helfersyndrom. Aber auch sich ausgenutzt oder schikaniert fühlen. Meistens haben Menschen mit diesem Krankheitsbild auch einen gekrümmter kleiner Finger.

Sind wir mal ehrlich. Jetzt haben Sie ihren kleinen Finger begutachtet. 😊

Gicht, Rheuma und Arthrose sind für den Patienten sehr schmerzhafte Erkrankungen, die bis zur völligen Bewegungslosigkeit führen können. Ganz nach dem Motto: für euch mach ich z.B. keinen Finger mehr krumm. Und doch handelt es sich nicht – wie oft irrtümlich angenommen – um ein und die selbe Krankheit. Da gibt es doch den ein oder anderen Unterschied. Die Medizin nennt es Arthrose, wenn der Gelenkknorpel durch Über- und Fehlbelastungen, aber auch durch Verletzungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei einer Arthritis handelt es sich um eine entzündungsbedingte Gelenkerkrankung und von Gicht spricht der Mediziner, wenn sich durch eine vermehrte Harnsäureeinlagerung im Blut die Harnsäurekristalle in Gelenken, Schleimbeuteln, Sehnen und Ohrknorpel ablegen. Gicht ist demnach keine degenerative oder entzündliche Krankheitsvariante, sondern eine Stoffwechselstörung. Beim Rheuma handelt es sich um einen Oberbegriff, unter dem unterschiedliche Ausprägungen zusammengefasst werden. Neben entzündlichen Erkrankungen, wie z. B. Arthritis und den degenerativen, wie z. B. Arthrose gehören auch der Weichteilrheumatismus beispielsweise Schleimbeutelentzündungen, Muskelrheumatismus und der sogenannte Tennisellenbogen dazu[1].

Arthritis und Arthrose

Wenn sich in unserem Leben Arthritis oder Arthrose zeigt, dann fühlen wir uns als Opfer gewisser Lebensumstände. Dadurch, dass wir nicht mehr so können wie wir wollen, bekommen wir die Aufmerksamkeit die wir so gerne haben wollen. Aber auch, dass wir nicht mehr gewillt sind, für die Anderen der Diener zu sein. Es ist eine unbewusste Wut und Ohnmacht, da man nicht sein eigenes Leben, seinen Seelenweg gehen durfte. Das hat nichts damit zu tun, dass wir nicht die Möglichkeit hätten, unseren ureigensten Seelenweg zu gehen. Durch Erziehung, Dogmen und krampfhaftem Festhalten daran, mit den entsprechenden Glaubenssätzen gespickt, fühlen wir uns machtlos. Dabei zeigen sich diese Menschen im Leben meist stark, zuweilen herrschsüchtig und arrogant gegenüber ihren Mitmenschen. Menschen mit Arthrose suchten ihr Leben lang nur Anerkennung und Wertschätzung für die buchstäblich aufopfernde Arbeit gegenüber ihren Mitmenschen. Ein Schrei nach Liebe. Doch alles ist so beschwerlich, negativ und voller erniedrigenden Gefühlen. Durch die aufopfernde Haltung verleugnen sie sich selbst. Denn wer sich nur um andere kümmert hat Angst vor seinen eigenen tiefen Gefühlen, die ausgelebt werden wollen.

Eine Frau kam einmal zu mir, weil sie den Tod ihrer Mutter nicht verkraften konnte. Sie litt immer noch unter einer tiefen Trauer, und das, obwohl der Tod schon eine Weile her war. Sie konnte nicht verstehen, dass ihre Mutter, die wegen eines starken Arthrose-Schubes ins Krankenhaus kam. Direkt nach der Einlieferung ins Krankenhaus verstarb die Mutter. Die Mutter war ihr ganzes Leben immer für die Familie da, hatte sich immer in den Hintergrund gestellt. Die Mutter sagte jedoch auch immer: »ich möchte niemandem zur Last fallen, wenn ich einmal alt werde«. Das erklärte alles. Im Tod hat die Mutter das »getan«, was sie wollte – niemandem zur Last fallen und gepflegt werden. Dieses Verständnis löste auch bei der Tochter die depressive Phase. Manchmal liegt die Erklärung so nah.

[1] http://www.gesunder-koerper.info/krankheitsbilder/bewegungsapparat/rheuma-arthrose-arthritis-gemeinsamkeiten-und-unterschiede 22.03.2018

Gicht

Menschen mit Gicht sind in ihrer Grundhaltung sehr sensible und verletzbare Menschen. Im Außen zeigen diese sich meist sehr stark und machtvoll, um ihre Minderwertigkeitsgefühle zu verstecken. Menschen mit Gicht haben von sich selbst ein sehr negatives Bild und fühlen sich nicht gut genug und sehen sich eher als etwas Schlechtes, nicht liebenswertes. Sie kritisieren und verurteilen bei ihrem Umfeld all das, was sie bei sich selbst vermissen. Macht und kraftvolles durchsetzen im Leben.

Der Zwiespalt, zwischen dem Innen (Minderwertigkeit und Schlechtigkeit) und Außen (Macht und Stärke zeigen) bringt diese Menschen in einen immerwährenden Konflikt, auch in Bezug der Kommunikation, da sie nicht über das sprechen, was in ihnen vorgeht. Sie kapseln sich immer mehr ab, da sie der festen Überzeugung sind, dass sie sich nicht offen zeigen und kommunizieren dürfen. Durch ihre Minderwertigkeitsgefühle kennen sie selbst auch keine Freude am Leben und halten krampfhaft an dem fest was sie haben bis sie buchstäblich nichts mehr greifen können. Meist flüchten sich diese Menschen auch in eine Sucht, weil so das Leben leichter zu ertragen ist.

Als junge Erwachsene kannte ich jemanden, der an Gicht erkrannkt war. Er hatte eine dominante Ehefrau, die mit den Kindern mehr bei den Eltern war als zu hause. Der Mann konnte sich nicht dagegen wehren. Und so machte er gute Miene zum bösen Spiel. Er hatte nach außen immer den Starken gespielt, wie es in ihm drinnen aussah, hatte er hinter eine Maske versteckt. Sein Leidensweg hat sich über viele Jahre hingezogen. Dann kamen die Schmerzen und mit den Schmerzen kam der Alkohol. Bis sein Leben ein trauriges Ende fand.

Rheumatische Gelenkbeschwerden

Bei rheumatischen Gelenkbeschwerden sind sehr schmerzhaft. Menschen, die mit rheumatischen Gelenkbeschwerden  „gesegnet“ sind, wollen sich aus ihren engen Strukturen befreien. Dabei schlagen sie wie wild um sich und wehren sich gegen jeden, der sie nach ihrem persönlichen Glauben in ihrer Freiheit beschränken möchte. Dabei sind sie es selbst, die sich in diese Lage gebracht haben. Durch Glaubens- und Denkmuster haben sie sich in ihrem Leben so oft beschränkt, dass es jetzt einfach zu viel wird. Es ist eine Art Rundumbefreiung in ein Leben ohne Beschränkungen. Ein Leben nach eigenen Vorstellungen und ganz nach ihrem eigenen Seelenweg.

Muskelrheuma

Muskeln halten unser Skelett, unsere Organe zusammen. Sie sind der Motor, der uns die Möglichkeit gibt, uns fortzubewegen, aktiv zu sein. Bei Muskelrheuma ist diese Möglichkeit der Fortbewegung sehr eingeschränkt und unsere Seele will uns sagen, dass wir auf dem falschen Weg sind. Wir halten an alten Strukturen, Glaubenssätzen und Verhaltensmustern fest.

Alles im Leben ist anstrengend und wir sind der festen Überzeugung, dass Gott und die Welt für unser Leiden verantwortlich ist. Oft zeigen wir uns wütend und traurig und haben doch nicht den Mut endlich in die Veränderung zu gehen. Wir können ja nicht.

Die Bewegung ist eingeschränkt. Es ist zu schmerzvoll. Dabei ist es unsere eigene Verantwortung für unser Leben. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg, den er beschreiten sollte. In Freude und voller Vertrauen auf das was kommt. Verdränge nicht länger deine Gefühle, dein Selbst. Sei offen für die Freude und Schönheit des Lebens. Verdränge nichts mehr. Bewege dich im Fluss des Lebens. Deines Lebensweges.

Lactose-Intoleranz

Lactose-Intoleranz

Kuhmilch-Allergie oder Lactose-Intoleranz ist ein unbewusstes Eingesperrt sein, von dem man weg möchte. Ausbrechen aus einem System, das wir als Gefängnis empfinden, doch es ist eigentlich unser ureigenstes Gefängnis, aus dem wir ausbrechen möchten. Weit fühlen uns so weit weg, doch wir wissen nicht, wie und wohin wir gehen sollen. Hier sind es unsere Glaubenssätze, die uns bei unserem persönlichen Entwicklungsweg im Weg stehen 😊, da wir zu stark auf Themen außerhalb von uns fixiert sind. Etwas in uns will sich zeigen und entwickeln, wird jedoch von uns gedeckelt und unterdrückt. Wir sind zu stark in einer Rationalität verankert und unsere Kreativität wird unterdrückt. Laufe nicht länger vor dir selbst weg. Liebe dich und deine Körper. Auch deine Individualität, denn du bist einzigartig und passt in keine Schublade. Durch diese Lebensweise fügen wir uns selbst Schmerzen zu. Es ist eine Art Wut auf uns selbst, weil wir unsere Eigenartigkeit nicht zeigen. Sei liebevoll zu dir und entwickle dich mit gesundem Stolz auf dein wahres Sein. Du bist aufgefordert, dich ins Zentrum deiner Natur, deines Selbst, zu stellen. Habe keine Angst davor, dass das Leben eine Qual sei, denn das ist nur eine Folge deiner Gedankenmuster und Glaubenssätze. Entfalte deine kreativen Schöpfungskräfte. Zeige dich, so wie du bist. Liebenswert und Kapitän deines Lebensschiffes

Eine Lactose-Intoleranz (Kuhmilch-Allergie) kann sich bereits beim Baby zeigen. In solchen Fällen zeigt sich die starke Verbundenheit mit der Mutter bzw. den Eltern. Nicht das Baby ist das Problem – es sind die Eltern. Das Baby ist nur der Spiegel.

Auch ich war einmal mit einer Lactose-Intoleranz gesegnet. Ja, Sie lesen richtig – war! Mein ganzes Leben hatte ich, bis zu diesem Zeitpunkt, Milchprodukte verzehrt – und das ganz ohne Probleme. Und dann kamen die Tage, da bekam ich gesundheitliche Probleme. Erst Blähungen, die sich bis zu heftigen Koliken gesteigert hatten. Es kam soweit, dass ich im Büro zusammengebrochen bin und mich vor Schmerzen gekrümmt hatte. Dann begann meine Odysee von Arzt zu Arzt zu Atemtest, Magen-Darm-Spiegelungen und das ganz Brimborium. Diagnose: Lactose- und Fructose-Intoleranz. Was für ein Mist.

Drei Monate später war der Spuk vorbei. 🙂 Fehldiagnose? Nein mit nichten. Es kamen Menschen in mein Leben, die mich dabei unterstützt haben, meinen wirklichen Weg zu finden. Ich habe meine Chance genutzt und bin gesund geworden. Eis, Cappuccino, Latte-Macciato und andere lecker Milchspeisen gehören wieder ganz selbstverständlich zu meinem Leben. Es war wirklich nicht leicht, alles hinter sich zu lassen – aber es musste sein.

Heute helfe ich auf genau diese Art und Weise den Menschen gesund und glücklich zu werden. Und das nicht nur bei Lactose-Intoleranz.

Bakterien – Viren – Corona

Die News zum Thema Viren und Corona begleiten uns in unserem täglichen Dasein und was wir da so lesen und hören können, ist nicht immer leicht verständlich. Wie kann es sein, dass Menschen keinerlei Symptome zeigen, und dann doch positiv auf Covid-19-Viren getestet werden. Mal ganz ehrlich, da steht ein Mensch ohne Symptome vor mir, ist vollkommen gesund, hat keine Vorerkrankungen und kann mich doch anstecken? Das macht doch erst einmal ängstlich. Auf was kann man sich denn noch verlassen. Hände waschen, Abstand halten, Masken tragen sollen dabei helfen, dass die Infektionsgefahr eingedämmt wird und wir so schnell wie möglich wieder zum Alltag übergehen können. Müssen wir jetzt immer mit Masken leben? Was ist dann mit Grippe und Erkältungen? Wie viele Kranken gehen trotzdem zur Arbeit und treffen sich mit anderen Menschen? Ist das das nächste Paket, das uns auf die Füße fällt?

Bakterien und Viren sind überall in der Luft und auf Flächen, und das ist nicht erst seit Corona der Fall. Wenn wir alle Menschen der Welt auf einen bestimmten Bakterien oder Virenstamm testen würden, würde vermutlich jeder positiv getestet werden. Das ist wie mit dem Verlauf der »Erkrankung«. Jeder reagiert unterschiedlich intensiv. Warum jedoch gibt es Menschen, die das Virus in sich tragen und keine Symptome zeigen, oder so geringe, dass es kaum auffällt? Laut WHO erholen sich rund 80% der Menschen wieder, ohne dass diese eine besondere Behandlung benötigen.

Corona zeigt einen Grippe ähnlichen Verlauf mit Fieber, Müdigkeit und Husten und in besonderen Fällen auch Atembeschwerden. Alles Symptome, die auch bei einer Grippe angezeigt werden können. Jedes Jahr erkranken tausende von Menschen an einer Grippe, es sterben auch Menschen an den Auswirkungen einer Grippe – doch irgendwie ist das gerade nicht mehr so präsent in unseren Köpfen. 2017/2018 erlagen nach Schätzungen des RKI rund 25.100 Menschen dem Grippe-Virus. Sie war damit die tödlichste seit 30 Jahren, und das trotz Impfungen. Wer hat das so im Gedächtnis? Ich nicht.

In den letzten Wochen sind auch immer mehr Pathologen zu hören, dass die verstorbenen Menschen nicht am Corona-Virus verstorben sind, sondern an den Vorerkrankungen. Diese Stimmen sind sehr leise und gehen in dem Wust von Panik- und Angstmache vollkommen unter.

Bleiben wir noch einmal beim Thema – den Symptomen.

Jedes körperliche Symptom ist für mich ein Hinweis, dass in unserem ganz persönlichen Lebenskonstrukt etwas nicht mehr stimmig ist. Denn wenn Viren oder Bakterien bei dem einen »ausbrechen« und beim anderen nicht, dann muss ja mehr dahinter stecken. Es ist die somatische Demonstration der Psyche, die uns genau diese Hinweise auf nicht stimmige Lebensblockaden gibt. Das Unterbewusstsein sagt uns ganz deutlich – bist du nicht willig (willig altes loszulassen und einen neuen Weg einzuschlagen) dann brauche ich Gewalt (Auswirkungen über den Körper, die uns zum Umdenken und Handeln zwingen).

In unseren modernen Zeiten haben wir jedoch verlernt auf unseren Körper und unser Unterbewusstsein zu hören, gehen bei Körpersymptomen zum Arzt, lassen uns eine Pille verschreiben und machen weiter wie bisher.

Wir eilen von Termin zu Termin, sind auf der Suche nach etwas außerhalb von uns, machen andere für unser Wohl, Glück und unseren Erfolg verantwortlich und verlieren dabei den Blick auf uns selbst. Doch genau diesen Blick auf uns sollten wir nie aus den Augen verlieren. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass wir unser Ego mehr in den Vordergrund stellen sollen, sondern wir sollen den Blick auf unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Taten lenken.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert.   (Albert Einstein)

Fieber, Müdigkeit und Husten als Begleiterscheinung zeigen uns zum einen, dass der Körper sich mit dem »Angriff« beschäftigt. Das Imunsystem funktioniert also noch – ein tolle Erkenntnis. Müdigkeit zeigt an, dass wir doch ganz schön an unseren Grenzen sind und dringend ausruhen – auf uns achten, gut für uns sorgen sollen und der Husten – ja der sagt uns, dass wir die Welt »anbellen« und sagen: ich kann nicht mehr. Es reicht. Dies ist Ausdruck auf Seelenebene und hat nichts mit Kopf und Ego zu tun. Was es im Einzelnen ist, muss jeder für sich selbst herausfinden oder sich mit mir in Verbindung setzen. Denn so unterschiedlich wie die Themen der Menschen, die an Covid-19 erkranken sind, so unterschiedlich sind die Verläufe.

Vergessen Sie jedoch nie: keine Selbstdiagnose – immer bedarf es die Diagnose durch einen Arzt. 

Bleiben Sie gesund.

Lungen

Lungen allgemein

Lungen stehen für das Erlebnis, sich selbst »grenzenlos« zu erleben. Ein freies Durchatmen – ein freies Selbst.

Blockaden (Erkrankungen) im Lungenbereich zeigen uns, dass wir nicht frei sind, dass wir unser Leben beschränken und uns die Luft abschnüren. Es ist eine selbstzerstörerische Form von mangelndem Selbstwert. Da ist so vieles sinnlos – man fühlt sich wie eine Marionette. 

 

Lösung

Jeder Mensch ist wertvoll. So wie er ist und was er kann. Nichts ist sinnlos. Selbst wenn es die Bedeutung hat, uns zu zeigen, dass wir auf dem Holzweg sind. Nehmen Sie Ihren Raum ein. Zeigen Sie sich mit all Ihrer Kraft was in Ihnen steckt. Das Leben ist lebenswert – egal wie es sich zeigt. Nehmen Sie es an und machen Sie etwas daraus.

Auch und vor allem dann, wenn uns das Leben Zitronen gibt – nehmen Sie sie und machen daraus Limonade.

Nichts ist einfach nur sinnlos – meist sehen wir den Sinn erst etwas später.

 

Dazu möchte ich Ihnen eine Geschichte erzählen: Eine Frau, die in einer Ehe gelebt hat, die so erdrückend und erniedrigend lebte, konnte sich viele Jahre nicht aus dieser »Zwangsjacke« befreien. Es fehlte der Mut zum Gehen. Und dann war da noch eine unglaubliche Angst, ob sie das Leben alleine meistern kann, wird sie Arbeit finden und kann sie sich damit ernähren? Und so hielt sie durch. Dann kam die Problematik mit den Lungen – das atmen viel ihr immer schwerer. Unheilbar krank war die ärztliche Diagnose. Doch dann kam der Tag, an dem diese Frau aufgetanden ist und sich aus ihrer »Zwangsjacke« befreit hat und die Lungenproblematik hat sich merklich gebessert. Sie ist noch nicht bereit, das erlittene Traum durch diese Ehezeit loszulassen. Doch wenn sie das schafft, dann kann sie auch wieder frei durchatmen. 

Die Lernaufgabe dieser Frau war, dass sie eine wertvolle, liebenswerte Frau ist, die nicht auf die Liebe von außen angewiesen ist. Die Liebe, Achtung, Restpekt und Wertschätzung für sich selbst ist das, was uns letztendlich immer in die Heilung bringt. Ihr Mann hatte ihr buchstäblich die Luft zum Atmen genommen und sie erstickt. 

Chakren-Zuordnung

Die Lungen werden dem Herz-Chakra zugeordnet. Alles Klar? Es geht um die Liebe – die Liebe zu sich selbst. Um Selbstwert und für sich einzustehen.

Asthma

Asthma allgemein

 

Asthma zeigt uns auf sehr deutliche Weise, dass wir unter einer inneren Anspannung leiden. So sehr, dass uns buchstäblich die Luft weg bleibt. Es ist eine Form der Angst davor, dass uns jemand oder etwas überrennen könnte. Es besteht die Überzeugung, dass sie sich Systemen und Menschen unterordnen müssen. Sie haben Angst vor ihrem eigenen Selbst, ihrer Intuition, ihrem wahren Kern. Gepaart mit mangelndem Selbstvertrauen unterdrücken diese Menschen meist ihre Gefühle und fühlen sich auf eine irrationale Weise lebensunfähig. Sie sind auf der Hut vor jedem und allem was von außen auf sie einströmt und verschließen sich dabei. Sie sind auf der Flucht und nehmen eine Opferhaltung ein. Dabei sind diese Menschen auf der Flucht vor sich selbst.

Asthma findet sich auch bei Menschen, die einen Beruf ausüben oder ausgeübt haben, der nicht ihrer Berufung entsprach. Sie haben den Beruf des Vater übernommen und das Geschäft weitergeführt, oder einfach eine Arbeit angenommen, weil die Familie versorgt werden musste.

Lösung

Nichts muss, alles darf sein. Es wird Zeit, sich seiner eigenen Wertigkeit zu stellen. Sich in Liebe und Harmonie anzunehmen. Nicht länger Opfer von Glaubens- und Denkmustern zu sein, die Angst machen und keine Entfaltung und Weiterentwicklung auf Seelenebene zulassen. Befreien Sie sich von all den inneren Beschränkungen und genießen Sie ein Leben in »Freiheit«.

Chakren-Zuordnung

Die Bronchien werden dem Herz-Chakra zugeordnet. Das Herz-Chakra steht für die Selbstliebe, Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein. Nun wird deutlich, dass Menschen mit Asthma nicht aus vollem Herzen heraus, in voller Liebe zu sich selbst und ihrem Umfeld leben.